Anlässe

Lager: Wir heben ab!

Die Blauringmädchen wurden für die geheime Mission "Rettet den Stern Slupy" auserwählt. Es handelte sich dabei um einen frisch entdeckten Planeten mit erdähnlichen Charaktereigenschaften. Im viertägigen Lager traten sie eine lange, beschwerliche Reise an, um dort den Stern zu retten.

08.07.2023 - Lager: Samstag - Planet Gramos

Der heutige Tag startete sehr führ am Morgen. Die gelbe Rakete und alle anderen Raumschiffe transportierten uns in unser Lagerhaus in Basel.

Als erstes hiess es Zimmer beziehen und sich einmal einrichten. Danach befanden sich alle Kinder im Aufenthaltsraum und malten wir jedes Jahr ihr Tischset an. Die Mädchen freuten sich danach endlich ihren wahren Grund für ihre Reise nach Basel kennenzulernen. 

Der Stern Slupy verletzte sich beim Sturzflug aus dem Himmel. Er war sehr verletzt und einer seiner Zacken war beschädigt. Dieser Stern wurde von Unbekannten an die Blauringmädchen gesandt, mit dem Auftrag, ihm zu helfen. Dafür gab und gibt es nur eine Lösung. Der Stern muss durch die Galaxie reisen und von einer heilden Blume verarztet werden. Die Blauringmädchen müssen nun jeden der vier Planeten besuchen, damit sie die Blume finden und dem Stern Slupy helfen können.

Alle waren bereits früh hungrig und zum Glück gab es zum Mittagessen die berühmt berüchtigten HotBurger. Gestärkt und mit Sonnencreme eingecremt startete der Nachmittag in ein Trainingsprogramm. Natürlich musste jeder Astronaut zuerst ein Training absolvieren, damit er auf die grossartige Reise zum Planet Xylo übersteht. Geglückt konnten alle ihr Training meistern und erhielten ihren Astronautenpass. Doch ohne Rakete kann niemand ins All fliegen. Deshalb bastelte jede Gruppe ihre eigene Rakete. Diese kann nicht nur jeden Planeten ansteuern, sondern sammelt auch unterwegs Sterne für gute Leistungen der Astronauten. 

Nach der klaren Ladung auf dem nächsten Planet und einem guten Znacht, backten alle Mädchen in ihrer Gruppe einen Kuchen für den nächsten Tag. Natürlich konnten nicht alle über all ihre Sinne verfügen. Teamarbeit und ein gemeinsames Verständnis war nötig, sodass die Kuchen gebacken werden konnten und alle Mädchen müde ins Bett gingen.

09.07.2023 - Lager: Sonntag - Planet Krylor

Nach einer langen anstrengenden Nacht startete der Tag mit dem Morgentraining. Alle Mädchen freuten sich nach diesem auf das Zmorge.

Am Morgen mussten die Mädchen in ihren Gruppen einen Werbesketsch für ihr Team produzieren. Dabei war es wichtig, dass folgende Begriffe in den Sketch eingeflossen sind: Hokuspokus, Kaffeekränzchen, Goldfischtoaster und Wackel-Dackel. Es entstanden die lustigsten Animationen für die Raketenteams. Alle waren anschliessend sehr hungrig und freuten sich auf das Mittagessen.

Am Nachmittag war es heiss, genauer gesagt sehr sehr heiss. Wichtig war genug zu trinken, denn beim Geländespiel konnte niemand schlafen oder nicht mitmachen. Es galt die Mondsteine vom Mond zu stehlen, ohne dass man von den Mondlingen gefangen wird. Danach mussten diese gestohlenen Mondsteine auf dem Saturn eingelöst werden in Sterne. Doch wer nicht aufpasste, wurde von Zobies und Aliens geschnappt und musste die Steine und Sterne wieder abgeben. Die Reise hin uns her zwischen den Planeten ging wie von allein.

Am Abend gab es unser typisches Lagergericht: Älpermakronen. Zum Glück gab es noch ein paar hungrige Mäuler, die gestopft werden mussten. Der Kuchen, der am Samstag gebacken wurde, gab es endlich als Dessert. Nach dem Abwasch ging es reibungslos über zum Abendprogramm. Dabei musste jede Gruppe bei jeder Leiterin eine Aufgabe, wie zum Beispiel Montagmaler, Entspannungsrunde oder fluoreszierende Sterne suchen, erledigen.

Frühzeitig konnten ihren Schlafsack beziehen und gelangten in die Traumwelt.

10.07.2023 - Lager: Montag - Planet Levia

Am Montag benötigten die Leiterinnen keinen Wecker, denn das Unwetter wecke alle Kinder und Leiterinnen. So konnte verfrüht ins Morgentraining gestartet werden.

Nach dem Morgenessen war es wichtig, den Mädchen den Grund für ihr Packen des Rucksacks mitzuteilen. Da wir dann aktuell auf dem Planet Levia waren und dieser bekannt ist für ihre Tier- und Pflanzenvielfalt, gingen wir in den Zolli Basel. Im Zoo angekommen mussten die Blauringmädchen verzerrte Aliens (Tiere) entziffern und deren Standort im Zoo bestimmen. Dies gelang allen sehr gut und sie verdienten sich ihr Sandwich.

Am Nachmittag reisten wir mit den ÖV wieder zurück ins Lagerhaus. Dann waren das erste Mal unsere neuen Hilfsleiter am Zuge. Sie organisierten vier Posten, die alle in einer gewissen Zeit absolviert werden mussten. In den vier Posten mussten sie einen Ballon in der Luft balancieren, Steine in eine Kiste werfen, ein Quiz lösen und ihren Fantasieplanet mit Kreide zeichnen. Die Hilfsleiterinnen erhielten nach dem Essen ihre Jubla-Brille und wurden offiziell aufgenommen.

Am Nachmittag wurden ausserdem noch die Astronautenhüte aus Aluminium gebastelt. Diese

Nach dem Essen startete der Kinoabend. Der Kinosaal überzeugte mit Popcorn und Gummibärli. Halb müde gingen alle schlafen und verbrachten ihre letzte Nacht in Basel.

11.07.2023 - Lager: Dienstag - Planet Xylo

Der letzte Tag startete wieder dem Morgenturnen. Nach dem Morgenessen begannen die Mädchen bereits ihre Koffer zu packen. Anschliessend war es Zeit endlich dem Stern Slupy zu helfen. Die Kinder reisten wieder in der Rakete (stellte den Aufenthaltsraum dar und die Mädchen mussten stampfen, damit die Rakete sich bewegte) zurück zur Erde.

Vielleicht gab es auf der Erde die magische Blume, die Slupy helfen konnte. Nach einer gewissen Zeit wurde tatsächlich die Blume gefunden. Mit dieser konnte dem Stern Slupy geholfen werden. Stolz freuten sich die Blauringmädchen ihr letztes Astronautinnen-Videotagebuch aufzunehmen und die gesammelten Sterne an der Rakete wurden zusammengezählt. So durften alle Astronautinnen sich einen Preis auslesen.

Am Nachmittag wurde das ganze Heim in Basel geputzt und wir reisten wieder nach Erschwil. Die Blauringmädchen führten ihren erlernten Tanz auf und alle verabschiedeten sich. An dieser Stelle danken wir unserer Sponsoren, die uns das Lager ermöglichten.